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25. August 2010Es gibt Tage da klappt nichts und alles läuft schief… und dann gibt es hier noch nicht einmal Franzbrötchen oder was vergleichbar Gutes!
Es gibt Tage da klappt nichts und alles läuft schief… und dann gibt es hier noch nicht einmal Franzbrötchen oder was vergleichbar Gutes!
Was war das doch für ein Unwetter gestern. Als ich abends die Uni verlassen habe, war es noch trocken. Naja, was heißt hier trocken. Es hat gerade mal nicht geregnet. Ansonsten gab es den Tag über immer dicke Schauer. Aber wenn man fast den ganzen Tag drin sitzt, stört es einen nicht. Wie gesagt, fast den ganzen Tag. Auf dem Weg nach Hause musste ich dann von der U-Bahn zur Bushaltestelle und vom Bus nach Hause. Aber ich war schon auf dem Weg zur Bushaltestelle durchgeweicht, weil es so geschüttet hat. Mein Regenschirm hat fast nichts gebracht außer, dass mein Kopf trocken geblieben ist. Da es eig noch warm war, hatte ich Sandalen an, wo das Wasser nur rein und wieder raus lief. Nachher hatte ich gar keinen Halt mehr, da ich so in meinen Sandalen gerutscht bin. So nass war ich das letzte mal nach dem Duschen. Es war wirklich unglaublich.
Aber der Tag hatte auch seine guten Seiten. Wir haben einen neuen Drucker in unser Zimmer bekommen und ich sollte endlich mehr RAM bekommen. Leider konnte der RAM nicht eingebaut werden, da das passende Werkzeug fehlte. Und mir ist mal wieder aufgefallen, dass die Informatiker nur schwarze Klamotten besitzen… oder zumindest eine Vorliebe dafür haben.
Heute Morgen kommt der Informatiker wieder um meinen neuen RAM einzubauen und ist wieder schwarz gekleidet. Ich bin aber froh und hoffe, dass nun meine Skripte ohne Probleme durchlaufen und ich schöne Ergebnisse bekomme. Leider läuft mein Skript seit heut morgen noch und ich bin gespannt ob es bis morgen fertig ist.
Ansonsten muss ich feststellen, dass es mir hier sehr schwer fällt nachhaltig zu sein. Okay, ich habe gestern für 1,29 einen Liter mich vom Biobauer aus der Region gekauft. Aber jedes Mal kann ich mir das auch nicht leisten. In der Mensa gibt es immer einen Teller mit der “Hauptspeise” und dann kann man sich je nach Gericht noch bis zu zwei Beilagen nehmen. Diese füllt man sich in extra Schälchen ab. Anstatt, dass man sich das gleich auf den Teller tut. Aber diese sind dafür meistens zu klein. Also hat man ca. 3 Teller bzw. Schälchen pro Mahlzeit schmutzig gemacht. Das verbraucht unnützig viel Geschirr und damit Abwasch und Wasser. Ich denke, ich kann das hier nicht verändern aber es ist mir halt aufgefallen. Auch, dass meine Mitbewohner keinen Müll trennen. Aber für vier Wochen habe ich nicht die Nerven das hier einzuführen.
Und dann ist mir noch was aufgefallen. Die U-Bahnen sind unglaublich behinderten unfreundlich. Aber auch für alte Leute oder Eltern mit Kinderwagen ist es schwer die U-Bahn zu nehmen. In den alten U-Bahnen, und davon fahren mehr als neue, ist in der Mitte der eine Stange, an der der Knopf zum Türöffnen dran ist. Natürlich kann man sich daran auch festhalten und kann dies als Stütze zum Ein- und Aussteigen nutzen. Diese Stütze braucht man auch, da die U-Bahnen auch an normalen Straßen halten und dort ist der Bahnsteig meistens nicht erhöht, sodass man auf einer Höhe mit den Schienen ist. Also muss man zwei riesige Stufen nehmen um ein- bzw. auszusteigen. Dies ist eine Hürde, die mit Sicherheit für einige ältere Menschen und Eltern mit Kinderwagen nicht leicht zu nehmen ist. Für Rollstuhlfahrer ist diese unmöglich zu nehmen. Und dann kommt noch die Stange in der Mitte der Tür, sodass die Tür nur halb so breit ist. Ob da ein Rollstuhl durchpassen würde, bezweifle ich. An einigen Stationen gibt es ja einen Bahnsteig auf einer Höhe mit der U-Bahn, sodass theoretisch Rollifahrer die U-Bahn nutzen könnten. Auf alle Fälle finde ich diese U-Bahn nicht so gut und macht das Leben denen, die es schon nicht leicht haben, noch schwerer sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortzubewegen. Ich finde es einfach traurig. Frankfurt ist immerhin die fünft größte Stadt Deutschlands.
Aber heut ist auch noch was schönes passiert. Ich habe einen unerwarteten Anruf erhalten. Und ich habe mich wirklich darüber gefreut.
Schöne Überraschungen sind doch immer toll.
Gute Nacht
PS: Ich habe jetzt das System der Ampelschaltung durchschaut. Es hängt mit der U-Bahn zusammen.
Das Wochenende ist fast um und ich meine Erkältung geht wieder. Passend zum Wochenende ist sie am Samstag Morgen so richtig dick geworden.
Gestern Morgen bin ich verdammt früh aufgewacht, kurz nach Sieben. Ich bin dann auch aufgestanden und habe mit frischen Brötchen vom Bäcker gefrühstückt. Dann geht es in die Innenstadt. Ich habe mir überlegt, dass ich etwas Kultur am Vormittag brauche. Also steige ich Konstablerwache aus und komme an der Liebfrauenkirche und der Kleinmarkthalle vorbei. Dann geht es über den Paulusplatz zum Römer und zum Dom. Über doe Alte Brücke komme ich auf die andere Mainseite und dort ist ein riesiger Flohmarkt, auf dem ich mir fast ein Fahrrad gekauft hätte. Doch zum Glück habe ich nicht so viel Geld in der Tasche, denn wie soll ich mein Fahrrad nach Hamburg bringen. Ich fühle mich schon nicht mehr so gut und mache mich dann auf den Weg nach Hause. Das Goethe-Haus werd ich mir dann nächstes Wochenende anschauen.
Den Rest des Tages verbringe ich im Zimmer und versuche mich auf meine Bachelorarbeit zu konzentrieren. Doch da macht wieder mein Rechner mir einen Strich durch die Rechnung. Ich brauche mal wieder Internet. Und diesmal ist es wichtig, dass ich es auf meinem Labtop habe, da ich einige zusätzliche Einstellungen downloaden muss. Zum Glück habe ich einen lieben Mitbewohner, der mir sein Internet leit und es klappt.
Den Abend verbringe ich auf dem Balkon und stelle fest, dass man kaum Sterne sehen kann und beim Telefonieren merke ich wie stark erkältet ich bin. Meine Stimme ist quasi nicht wieder zu erkennen.
Totmüde falle ich ins Bett und heut morgen wache ich wieder vor acht auf. Ich gehe trotz Husten und Schnupfen joggen. Es schafft mich aber ein wenig Bewegung an der frischen Luft tut auch gut. Dann gibt es ein wundervolles Sonntagsfrühstück mit Rührei und Crossaint, auf dem Balkon in der Sonne.
Ansonsten verläuft mein Tag ruhig. Meine Mitbewohner sehe ich kaum. Ich bin auch fast die ganze Zeit auf dem Zimmer und die auch. Einmal gehe ich noch raus zum Postkasten und Devil Stick spielen.
Und jetzt ist es gleich soweit…. Es ist Tatort-Zeit!
Als mein Handywecker klingelt, denke ich, dass ich doch noch fünf Minuten liegen bleiben kann und dann erst aufstehe. Doch es kommt es nicht. Plötzlich merke ich wie etwas über mein Gesicht krabbelt. Ich schrecke hoch und schubse aus Reflex mein Handy vom Bett. Ein Schuster wollte über mein Gesicht spazieren. So beginnt doch ein wunderschöner Tag.
In der Uni werde ich mit den Worten “Oh, bei Mirka ist der Sommer ausgebrochen” begrüßt. Es stimmt. Ich habe es gewagt nen Rock und Sandalen anzuziehen, obwohl es noch recht frisch ist als ich zum Bus gehe. Beim Mittag, wo wir draußen sitzen, bin ich froh kurze Sachen an zu haben, denn ist wirklich warm geworden. Und Nachmittags an der Bushaltestelle hätte ich Lust mich aufs Fahrrad zu schwingen und an den Deich zum Baden zu fahren. Schade, leider habe ich weder ein Fahrrad hier noch gibt es hier die Nordsee.
Aber anstelle dessen packe ich mir zu Hause nen Joghurt und mein Abendbrot ein und mache ein Spaziergang um die Gegend zu erkunden und vielleicht in nem Park mein Picknick zu genießen. Ich vermisse es wirklich draußen zu sein. Merken tu ich es jetzt erst, wo ich mich nicht mehr schnell aufs Fahrrad schwingen oder im Garten Devil Stick spielen kann. Also geht es bei diesem schönen Sommerwetter raus. Die Abendluft fühlt sich noch wunderschön an und es verheißt ein schönes Wochenende zu werden. Auf dem jüdischen Friedhof, der um die Ecke ist, genieße ich das Stückchen Natur. Auf einer Bank beobachte ich die Fliegen, Mücken und Wespen, die überall fliegen. Und so bekomme ich auch einen Mückenstich. Juhuu… es gibt mir das Gefühl nicht nur in einer Stadt aus Beton und Asphalt zu sein. Ach, schönes, idylisches Neugraben, ich vermisse dich und deine reine Waldluft. Ich bin also doch nicht zum großen Stadtmenschen geboren. Obwohl, Stadt mit Natur, wie es sie in Hamburg gibt, ist perfekt.
Nachdem ich eine Stunde über den Friedhof gelaufen bin, komme ich wieder an die Straße. Von dort gelange ich in einen kleinen Park, den ich in fünf Minuten durchquert habe und strenge Parkregeln hat, dennoch habe ich vor mich da auf die Wiese zu legen und zu lernen. Auf meinem Weg nach Hause komme ich an der Friedberger Warte vorbei, was inzwischen ein Bier- und Apfelweingarten ist und früher ein Wachtturm war. Sieht sehr schnuckelig aus, obwohl es auf einer Verkehrsinsel mitten in einer Baustelle liegt. Und dann entdecke ich bei mir um die Ecke auch noch einen Bäcker. Dann kann es ja doch morgen frische Brötchen zum Frühstück geben.
Und wieder ist ein anstrengender Tag zuende gegangen und ich wache morgen hoffentlich ohne Schuster auf.
Wusstet ihr, dass heute der Welttag der humanitären Hilfe ist? Ich wusste es bis heute morgen noch nicht. Und wusstet ihr, dass im letzten Jahr mehr humanitäre Helfer als Mitglieder der UN-Friedenstruppen starben? Ja, das ist erschreckend. Und ist es nicht traurig, dass wir es nicht wissen. Diese Informationen habe ich, weil ich mir heut morgen eine Zeitung gekauft habe. Und hätte ich nicht den Bus verpasst und gedacht, ich müsste mal wieder Infos aus der Welt haben, hätte ich es nie gewusst und euch davon berichten können. Also lese ich die Zeitung im Bus und in der U-Bahn und mir fällt auf, dass ich die einzige in meinem Abteil bin, die Zeitung liest. In Hamburg wäre das nie passiert und ich habe hier auch noch keine Bild-Zeitung gesehen. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht mit dem Strom in die Stadt fahre… ich weiß es nicht.
Ach, übrigens für alle, die noch nie in Frankfurt waren. Die U-Bahn ist nicht mit unserer Hamburger U-Bahn zu vergleichen. Sie fährt größtenteils überirdisch und dann auf der Straße bzw. neben also eher mit einer Straßenbahn vergleichbar.
Und was mir auch noch auffällt sind die Ampeln. Es gibt durch die U-Bahn viele Verkehrsinseln in der Mitte der Straße. Die zweite Ampel ist grün, springt dann auf rot und kurz darauf wird die erste grün, so dass ich bis zur Mitte der Straße gehen kann und dann wieder warten muss. Ich verstehe das System noch nicht ganz. Aber vielleicht kommt es mir auch nur so komisch vor, weil ich mich noch nicht dran gewöhnt habe.
Aber nachdem ich die Hürde der Ampel genommen habe, komme ich sicher zu Hause an, mache mir Abendbrot und will dann ins Internet gehen. Aber es funktioniert nicht, weiß der Teufel warum. Ich frage meinen Mitbewohner, ob er mir helfen kann. Doch auch er hat keine Ahnung und meint nur, dass später ein Kumpel vorbei kommt, der von PC viel Ahnung hat. Der kann sich ja mal das Problem anschauen. Ich fange so lange schon mal mit Bad putzen an. Dann habe ich es für diese Woche hinter mir. Als der Kumpel dann kommt und sich das Problem anschauen will, funktioniert das Internet. Ich versteh es nicht, bin aber froh, dass es klappt. Ich putze also fleißig weiter bis das Bad glänzt und bringe sogar noch schnell den Müll raus.
Und schon ist der Tag auch schon wieder fast rum und ich kann mich schlafen legen. Die Zeit vergeht immer so schnell.
Doch bevor ich ins Bett geh, will ich euch noch schnell erzählen was ich heut morgen im Radio gehört habe. Heute ist ja der Film “Salt” in die Kinos gekommen. Und der deutsche Schauspieler August Diehl spielt dort mit sagt wohl: “Deutsche machen keine Witze”. Und nachdem dieser Ausschnitt im Radio gespielt wird, sagt der Moderator: “Hat er sich mal unseren Außenminister angeguckt.”
Dann mal gute Nacht!
Und schlaft schön….
Tja, auf dem Weg nach Hause wusste ich noch so viel was ich alles schreiben könnte. Doch jetzt ist alles weg. Naja, vielleicht beginne ich einfach mal.
Da ich heut morgen noch schnell zur Sparkasse bin, habe ich das Haus etwas eher verlassen und war dann doch eher als meine Betreuerin im Büro. Am Vormittag haben wir dann schon fleißig programmiert und ich konnte meine ersten Erfolgserlebnisse verzeichnen. Und meine Kenntnisse aus Datenverarbeitung werden echt gefordert. Ich muss echt mal in meinem Gedächtnis kramen.
In der Mittagspause habe ich dann gelernt was “grüne Soße” und “Rindswurst” ist. Das sind beides hessische bzw. Frankfurter Spezialitäten.
Ich bin heute Nachmittag nun nicht mit meinen beiden Kollegen zum Messstationen warten. Wir waren heute so gut im Thema drin und ich habe noch die Chance in zwei Wochen mitzu fahren. Außerdem hat es dann auch noch geregnet. Und auf dem Nachhauseweg habe ich auf meinem MP3-Player das Lied “Auch im Regen” gehört. Als ich aus der U-Bahn aussteige und zum Bus gehe, regnet es noch nicht. Doch als ich aus der Unterführung zum Bus rauskommen, höre ich gerade die Passage “Ich weiß nur es wird regnen und hört so schnell nicht auf.” Und was ist. Es schüttet, obwohl es vor zwei Minuten noch nicht geregnet hat.
Auf dem Weg nach Hause bin ich dann noch in ein Einkaufszentrum um einige Besorgungen zu machen und bin dann auch in eine Zoohandlung, einfach mal gucken. Und da habe ich mal wieder festgestellt wie süß doch so kleine Kaninchen sind. Ich hätte am liebsten eins davon mit genommen. Doch die waren in einem Glaskäfig, sodass man sie noch nicht einmal riechen konnte. Irgendwie schade. Für mich muss eine Tierhandlung nach Kaninchen und Heu riechen. Aber ich konnte noch sehr viele Fische begutachten. Und da muss ich echt sagen, dass wir unsere Fische günstiger bekommen. Die waren echt ganz schön teuer. Naja, schöne Tiere haben halt ihren Preis und man muss selber wissen wie viel man für so einen kleinen Fisch ausgeben möchte. Ach, Jannik, wie geht es deinen Fischbabies?
Zum Abendessen gab es heute endlich meinen Kaiserschmarrn sogar mit Blaubeeren. Und während ich fast fertig mit Braten bin, beginnt mein einer Mitbewohner an sich sein Essen zuzubereiten und wir fangen an zu quatschen. Ich bleibe also mit meinem Teller in der Küche sitzen und er kocht vor sich hin und wir reden und reden. Irgendwann schau ich auf die Uhr und es ist schon Viertel vor Neun. Oje, viel zu spät. Ich wollte ja hier noch schreiben und noch was lernen. Und er kommt fast zu spät zu seiner Nachtschicht. Aber es war wirklich sehr nett.
Was für ein schöner Tag.
Der Bus, mit dem ich zur U-Bahn fahre, ist sehr voll, da er sich verspätet hat. Um mich herum sehe ich mehrere Mütter mit ihren Kindern. Die fahren bestimmt zur Schule und kennen den Weg noch nicht, so dass sie von ihren Müttern begleitet werden. Auch im Radio habe ich heute gehört, dass die Erstklässler heute ihren ersten Tag haben. Tja, schade, ich wäre auch gerne noch mal in der Grundschule, wo man nur bis mittags ist und den ganzen Nachmittag Freizeit hat.
Im Praktikum lese ich fast den ganzen Tag an einem Paper und dann versuche ich mich einfachen Übungen in R. Jetzt merke ich, dass es doch Sinn gemacht hat die Statistik Übung regelmäßig zu besuchen. Einige Befehle kenne ich noch, andere kommen mir nur bekannt vor und wieder andere fallen mir nur nicht ein, doch ich weiß, dass wir sie hatten.
In der Mittagspause lerne ich zwei weitere Mitarbeiter des Institus kennen. Zusammen gehen wir diesmal nicht in die Mensa sondern in ein “Restaurant”. Die Atmosphäre dort ist auf alle Fälle sehr schön und wir unterhalten uns lebhaft über Filme wie Inception, die einen zum Denken anregen oder auch nicht. Und auch “der Zauberberg” von Thomas Mann ist Gesprächsthema. Ich kann nur nicht mitreden, da ich weder Inception gesehn noch den Zauberberg gelesen habe. Aber es ist doch interessant zu zuhören und ich erfahre einiges über die Leute, die mit mir am Tisch sitzen.
Am Nachmittag treffe ich dann zwei meiner Kollegen in der Teeküche wieder. Ich bin gerade beim Tee kochen, als sie reinkommen und sich Kaffee holen. Ca zwei einhalb Stunden später ist meine Thermoskanne leer und ich koche gerade wieder Tee als die beiden sich auch wieder Kaffee holen. Lustiger Zufall. Und da werde ich dann gefragt, ob ich morgen nicht mitkommen möchte um die Niederschlagsmesser zu warten. So spontan sage ich natürlich ja. Ist doch interessant. Allerdings muss ich morgen vorher noch mit meiner Betreuerin sprechen, ob das okay ist, da wir eigentlich zusammen an meinem “Projekt” arbeiten wollten. Ich werde es morgen erfahren und ihr dann auch.
Langsam lebe ich mich in Frankfurt ein und die U-Bahn-Linien werden mir vertrauter. So habe ich den Weg zum Hauptbahnhof problemlos gefunden, und mir dort einen Stadtplan von Frankfurt gekauft, den ich ab jetzt immer in der Tasche haben werde und so einfach auch spazieren gehen kann. Auf dem Weg nach Hause wollte ich noch schnell bei dem kleinen Supermarkt um die Ecke Puderzucker für meinen Kaiserschmarn kaufen. Doch leider hatte der schon geschlossen und so konnte ich keinen Kaiserschmarn machen und musste mit Käse und Marmeladenbrot vorlieb nehmen. Hat aber auch hervorragend geschmeckt.
So, ich wünsch euch noch einen schönen Abend und dann eine gute Nacht.
Liebste Grüße aus Frankfurt a.M.
Mirka
Heute morgen wache ich davon auf, dass es im Zimmer hell wird. Und da ich mein Handy aus habe, meine Armbanduhr auf demSchreibtisch liegt und der Wecker nicht wie bei mir zu Hause auf Augenhöhe steht, habe ich keine Ahnung wie spät es ist und mich packt die Panik, dass ich verschlafen haben könnte. Doch ich habe noch über eine Stunde bis mein Wecker klingelt, puh Glück gehabt.
Naja, die erste Nacht in einem anderen Bett und anderer Umgebung ist immer noch nicht so gut. Ich muss mich erstmal an den Autolärm der Stadt gewöhnen. ![]()
Den Weg mit Bus und Bahn finde ich problemlos und nach einigen umher irren im Gebäude, finde ich auch das Büro, zu dem ich hin muss. Schnell lerne ich meinen Arbeitsplatz und meine “Kollegen” kennen. Und da ich gestern Abend nicht schon genug Probleme mit dem Internet hatte, habe ich es dort sogleich noch mal. Doch da habe ich admins, die sich dem ganzen Problem annehmen und sogleich noch die Drucker aktivieren. Nur der Drucker bei uns (meiner Betreuerin und mir) im Raum gibt nur noch komische Geräusche von sich und wir haben Angst, dass er ersthaft “krank” ist. Also schalten wir ihn ab, bevor er noch in die Luft geht.
In der Mittagspause gehen wir mit einigen Anderen aus der Arbeitsgruppe in die Mensa. Ich bin echt von der tollen Mensa begeistert. Die Geomatikum-Mensa ist ein Loch dagegen. Man kann sich die Beilagen zum jeweiligen Essen selber wählen und auch Salat oder Nachtisch zählen als Beilage. Nachteil der ganzen Sache ist, dass es schon teurer ist. Und ich zähle noch nicht mal als Studentin. An der Kasse bekomme ich zu hören, dass mein Hamburger Studentenausweis nicht in Hessen zählt. Ich dachte, ich wäre weltweit eine Studentin und nicht nur in Hamburg. Na, so werde ich das gute Essen dann wohl teuer genießen und mich ja nicht beim Essen hetzen lassen.
Und am Nachmittag darf ich dann das wunderschöne Arbeitsgruppenleben erleben. Es gibt Sekt,O-Saft, Wasser und Knabberkram. Einer aus der Arbeitsgruppe hat vor zwei Wochen geheiratet und nun wurden die Hochzeitsbilder und die Fotos der Flitterwochen gezeigt. Da wir einen Inder in der Arbeitsgruppe haben, sind alle Kommentare der Bilder auf Englisch und so stelle ich fest, dass mein Englisch gar nicht schlecht ist. Mir fällt sogar die Vokabel für Schweinefleisch (pork) ein. Und ich merke, dass man auch seine Doktorarbeit schreiben kann ohne die besten Englischkenntnisse. So was berühigt mich. Obwohl, bald werd ich schon sehr gutes Englisch können… hoff ich doch mal.
Alles in allem ist es ein schöner Tag und ich werde auch müde. Dann werde ich heut wohl eher ins Bett gehen. Morgen muss ich auch eine Stunde eher aufstehen.
Bis dahin
alles Liebe, Mirka
Hallo liebe Leute,
hiermit eröffne ich feierlich meinen Blog! Tataa!!!
Und heute ist auch der Tag, mit dem meine Zeit weit weg von Hamburg beginnt. Ich bin heute nach Frankfurt/Main gefahren, da morgen mein Praktikum beginnen wird.
Nachdem ich nett vom Bahnhof abgeholt werde, geht es in mein neues Zuhause. Ich wohne in einer WG und lerne auch schon gleich einen meiner neuen Mitbewohner kennen. Dann richte ich mich erstmal in dem Zimmer ein und schlage mich dann stundenlang mit dem Internet rum. Doch nun funktioniert es und ich darf hier frei rumtippen.
Als dann auch mein zweiter Mitbewohner hier eingetroffen ist, bekomme ich eine kleine Einführung in das WG-Leben hier und ich mache mit den Waschmaschinen und dem Putzplan Bekanntschaft.
Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich mich hier bei diesem Hamburger Schmuddelwetter wohl fühlen sollte.
Nun wünsche ich euch eine gute Nacht.
Liebe Grüße
Mirka
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